GBCC Abschlussfahrt 2008 - Dresden

Unsere diesjährige Abschlussfahrt vom 30.05.-01.06. führte uns bei ausgezeichnetem Sommerwetter in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Wie immer hatten wir uns bereits auf der Hinfahrt ordentlich in Stimmung gebracht, obwohl das Reiseleiterteam Desi und Rebecca zu Beginn auch gleich schlechte Nachrichten zu verkünden hatte: Unser Hotel war überbucht. Allerdings hätte es nicht besser kommen können. Wir erhielten als Ersatz ein mindestens gleichwertiges Hotel, das zudem auch noch zentral gelegen war. (Außerdem hatte es von Außen verspiegelte Scheiben. =8) Was für ein Luxus!) Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten ging es dann auch schon los. Das erste Ziel war die Brühlsche Terrasse, die auch als Balkon Dresdens bekannt  ist. Nach einem überteuerten Radler und einem noch teureren Essen (Hendrik liegt die Riesenhaxe heute noch schwer im Magen.), in einem Biergarten jenseits der Elbauen, ließen wir uns noch ein wenig an der Elbe von den Mücken piesacken, bevor es dann weiter zur Kneipenmeile in der "Weißen Gasse" ging. Leider konnten wir keinen Platz auf den heiß begehrten Sofas im Außenbereich ergattern, fanden aber dennoch ein lauschiges Plätzchen. Bei einem Cocktail an der Hotelbar ließen wir den Tag dann langsam aber sicher ausklingen. 

Der Samstag begann dann mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel, nachdem wir uns sogleich auf den Weg zur sächsischen Staatsoper  machten, die in Fachkreisen auch Semperoper genannt wird. Dort wurden wir "räscht herzlisch begrießt" und ca. 1 Stunde durch das von Gottfried Semper, nach Vorbildern der italienischen Renaissance erschaffene Bauwerk geführt. Fräulein KerstinFräulein KerstinDanach folgte eine Stadtrundfahrt, mit dem durchaus resoluten und demnach ihrem Namen alle Ehre machendem "Fräulein Kerstin". (Das wir es dabei mit einer lokalen Berühmtheit zu tun hatten laß ich erst Wochen später im Internet: http://www.stadtfuehrung-dresden.de/index.php?content=frl-kerstin). 

Dresden Anno 1756Dresden Anno 1756Von Fräulein Kerstin erhielten wir auch den Tipp uns das neueste Panorama von Yadegar Asisi, der schon das Mount Everest Base Camp in Leipzig installiert hatte anzusehen. Das Panorama ist eine mit einem ungeheuren Aufwand, bis ins kleinste Detail genau gestaltete Computermontage, die Dresden vier Tage vor Ausbruch des siebenjährigen Krieges im Jahre 1756 zeigt. Vorher hatten wir aber noch das Vergnügen im Sophienkeller unter dem Taschenbergpalais ein ausgezeichnetes Mittagessen in angenehm, gemütlicher Atmosphäre bei wohltuend kühlen Temperaturen genießen zu dürfen.

Vom Panometer aus begaben wir uns dann ersteinmal wieder zurück in unser Hotel. Als nächstes stand der gemeinsame sächsische Abend auf dem Programm. Bis dahin war aber noch Zeit und wir hatten Gelegenheit etwas zu entspannen.

Beim sächsischen Abend entpuppte sich dann unser oberfränkischer Busfahrer Uli, als mittelmäßiger Spaßvogel. Ansonsten hielt sich der Spaß bei bescheidenem Essen und ungewohntem Bier eher in Grenzen. Umso schöner war es nach diesem wundervollen aber auch anstrengenden Tag in unser luxuriöses Hotelbett zu fallen.